Ein Holzvergaser-Kocher verbrennt Holz in zwei Stufen. Zuerst zersetzt sich das Holz im unteren Bereich unter Hitze zu brennbaren Gasen. Diese strömen nach oben und werden dort mit zusätzlicher Luft, der Sekundärluft, nachverbrannt. Dadurch entsteht in der Regel weniger Rauch als bei einem einfachen Holzfeuer, und die Flamme brennt gleichmäßiger. Als Brennstoff dienen kleine Äste, Späne oder Holzpellets, je nach Modell.
Worauf achten?
Das Brennmaterial sollte trocken sein, denn feuchtes Holz verqualmt auch bei guter Bauweise. Der Kocher muss nach Gebrauch vollständig auskühlen, bevor Sie ihn verpacken. Auch bei geringem Rauch gelten die Regeln für offenes Feuer: Feuerverbote beachten, nicht unbeaufsichtigt lassen und nur im Freien betreiben. Wegen der Gefahr durch Kohlenmonoxid ist der Einsatz im Zelt oder Vorzelt nicht vorgesehen. Für die Zubereitung braucht man etwas Geduld, denn das Anfeuern und Nachlegen dauert länger als bei Gas.
Mehr dazu: Kocher-Arten im Vergleich
Verwandte Begriffe: Hobo kocher Kohlenmonoxid Windschutz



